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(29) 01:20:32 Std. - Angriff auf Synagogen in Sarcelles

Differenzen Dokumentation WDR-Bild

Fundstellen in der Dokumentation


Beispiele einseitiger Berichterstattung

Interne Links

bsp_oer

Beispiele einseitiger Berichterstattung bei ARD, Arte und ZDF

Der WDR hat durch Einblendungen in der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt - Der Judenhass in Europa“, durch seine Presseverlautbarungen und den Faktencheck auf seiner Webpräsenz auf die angebliche Nichteinhaltung journalistischer Standards hingewiesen. Selbstverständlich muss sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk an diesen Standards messen lassen.


Die Arte-Reportage "Gaza - Warten aufs Leben"


Titel


Abspann

Die Reportage „Gaza - Warten aufs Leben“ (so der Titel im Vorspan, auf der Arte-Präsenz „Gaza: Ist das ein Leben?“) wurde am 22.07.2017 ausgestrahlt. In der Reportage wird der im Gaza-Streifen mit seiner Frau lebende junge Palästinenser Ala Balata vorgestellt und seine Lebensumstände gewürdigt [1].


Offener Brief an Arte

Am 1. August 2017 wurde ein Offener Brief verschiedener Institutionen und Einzelpersonen [2], darunter die Amadeu Antonio Stiftung, der Bundesvorstand des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V., Dr. h. c. Charlotte Knobloch, der Zentralrat der Juden in Deutschland, Lea Rosh und Micha Brumlik, an den Geschäftsführer von Arte Deutschland veröffentlicht, in dem auf eine Reihe von faktischen Auslassungen hingewiesen und u.a. eine Zurücknahme oder Überarbeitung der Reportage gefordert wurde. Ein wesentlicher inhaltlicher Kritikpunkt lautete, dass in der Reportage an keiner Stelle erwähnt wird, dass der Gaza-Streifen von der radikal-islamistischen Terrororganisation Hamas regiert wird.
Am selben Tage antwortete der deutsche Arte-Geschäftsführer: „Die Arte Reportage wird nicht von Arte Deutschland in das Programmangebot von Arte eingebracht, da sie weder von der ZDF-Arte- noch von einer ARD-Arte-Redaktion verantwortet wird. Die Zuständigkeit für Themenauswahl, Herstellung, redaktionelle Gestaltung und Programmierung der beanstandeten Sendung liegt bei der Arte-Chefredaktion bzw. Programmdirektion in Straßburg. Eine inhaltliche Antwort wird Ihnen daher aus Straßburg zugehen [3].“

Damit hatte Arte Deutschland jede Verantwortung von sich gewiesen.


Verbindungen der Autorin Anne Paq

Bereits am 31.07.2017 wurde auf dem Blog Friedensdemo-Watch darauf hingewiesen, dass die auf der Arte-Website [1] als Autorin der Reportage angegebene Anne Paq (laut Facebook-Eintrag Anne Pak, Spitzname Anne Paq, bürgerlich Anne Paquier) nicht nur als Autorin auf der Website ElectronicIntifada schreibt, sondern auch „bestens mit antiisraelischen Gruppen wie Berlin against Pinkwashing, „Jewish Antifa Berlin“, BDS Berlin und F.O.R.-Palestine vernetzt“ sei, „die sich allesamt für die Vernichtungs Israels einsetzen. Desweiteren ist Anne Paq Fotografin des Kollektivs Active Stills, deren Bilder wieder die Kampagnen von „Berlin against Pink washing„, F.O.R. Palestine und BDS propagandistisch begleiten und die sich in ihrer Selbstdarstellung bereits eindeutig antiisraelisch positionieren“ [4].


Antwort von Arte

Für Arte antwortete mit Datum vom 01.08.2017 Claude-Anne Savin [5]. Im Pressestatement heißt es: „Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten. Gerade darin besteht der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch widerzuspiegeln vermag, ohne den Anspruch zu erheben, einen komplexen Sachverhalt vollständig und von allen Seiten gleichgewichtig zu beleuchten“.


Journalistische Objektivität

Damit ist, anders als im Offenen Brief gefordert, eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht möglich. Zur Feststellung, eine Reportage müsse nicht den gleichen Anforderungen wie eine Dokumentation genügen, mit anderen Worten, durch die mit der Reportage gewählte persönliche Sicht könne die journalistische Objektivität entfallen, schreibt Ulli Tückmantel in der Westdeutschen Zeitung [8]:

Das ist – sehr höflich formuliert –fachlich falsch. Die professionelle journalistische Reportage (eine allgemein anerkannte Definition findet sich hier: goo.gl/3iyNe2) ist im Gegensatz zu Artes faktenwidriger Meinungsschleuderei, wie sie am 22. Juli im durch und durch antisemitischen Beitrag „Gaza: Ist das ein Leben?“ zu besichtigen war, eben kein Einfallstor für Propaganda, sondern ein Format, das sich natürlich bis zur subjektiven Standpunkt-Illustration spreizen lässt, aber am Ende nachrichtlichen Kriterien genügen muss.“

Der angegebene Link führt auf die Seiten des BR-Telekollegs. Dort heißt es zur Reportage: „Reportage: eine informierende Darstellungsform, die Nachricht und Bericht „ergänzt“, aber nicht „ersetzt“ (Schult/Buchholz S.156). Im Unterschied zum Bericht muss die Reportage nicht alle Aspekte des Geschehens zur Kenntnis nehmen und das Wichtigste auswählen, sondern kann nur einen Teil der Wirklichkeit spotlichtartig ausleuchten. Dreierlei unterscheidet sie von der Nachricht: 1. gibt die Reportage „solche Tatsachen wieder, die der Reporter selbst gehört oder gesehen hat“, 2. darf sie „subjektive Färbungen und Impressionen enthalten“, wobei sie das Urteil aber möglichst den Lesern und Zuschauern überlässt. 3. Ist die Reportage nicht nach Wichtigkeit „hierarchisch aufgebaut …,sondern dramaturgisch.“ (Schneider S.327f.). Sie führt Leser, Zuschauer oder Hörer (in der Live-Reportage zeitgleich) vor Ort, lässt das Publikum das Ereignis mit den Augen des Reporters sehen. Die Subjektivität sollte sich indes auf die Sinneseindrücke des Reporters beschränken, „bei Recherche und Schilderung“ sollte er sich (nach La Roche S.137) „um Objektivität“ bemühen. Klassische Beispiele für die Reportage finden sich auf der Seite 3 der Süddeutschen Zeitung.“


Beschreibung des Sendeplatzes bei Arte

Arte führt auf seiner Webpräsenz eine Beschreibung der Charakteristika verschiedener Sendeplätze. Darin wird auch die Arte-Reportage [6] beschrieben. Hier schreibt Arte zwar „Die Reportagen werden in der genrespezifischen Machart hergestellt: Wahl einer journalistischen Perspektive(keine Features mit Anspruch auf Vollständigkeit), Themenvermittlung durch Menschen(der bewährteste Kommunikationsvektor für Ideen und Fakten seit Bestehen des Journalismus)“, aber die Kritik im Offenen Brief beschreibt keinen Mangel an Vollständigkeit, sondern an Objektivität.

Zu Ziel und Aufgabe der Reportage schreibt Arte: „Es liefert die Hintergründe zum Verständnis des Weltgeschehens und fühlt den Pulsschlag der Zeit.“ Und genau an den Hintergründen mangelt es, und dies führt zur fehlenden Objektivität.


Einstellungen von Anne Paq und ActiveStills

Stefan Frank hat auf mena-watch unter dem Titel „ARTE-Intifada“ eine erhellende Recherche zur Motivation von Anne Paq und dem Fotografen-Kollektiv ActiveStills, dem Anne Paq angehört, zusammengetragen [7]. Er schreibt:

„Anne Paq kommt aus Frankreichs linksextremem Milieu, das seit Stalins Zeiten tief vom Sowjetantisemitismus durchtränkt ist. […] Über die Auslöschung jüdischer Familien wird man von Anne Paq nie ein Wort der Missbilligung hören. Nicht, weil sie dazu keine Zeit hätte; aus Prinzip will sie nicht, dass von ermordeten Juden gesprochen wird, wenn der Mord nicht gleichzeitig durch einen sinnstiftenden Zusammenhang rechtfertigt wird. […] Anne Paq gehört seit 2006 der linksextremen Fotografengruppe „Activestills“ an, die sich als Teil eines Kampfes gegen Israel betrachtet und unter dem Schlagwort der „Anti-Normalisierung“ jegliche Verständigung zwischen Juden und Arabern ablehnt. Für Anti-Normalisierungsaktivisten kommen etwa gemeinsame Freizeitveranstaltung von Arabern und Juden nicht in Frage; wenn Angehörige beider Gruppen etwas gemeinsam unternehmen, dann nur, wenn dies die Abschaffung Israels zum Ziel hat und nur unter der Prämisse, dass alle Teilnehmer akzeptieren, dass die Juden die „Unterdrücker“ und die Araber die „Unterdrückten“ seien. […]“


Erwiderung der Initiatoren des Offenen Briefes

Am 07.08.2017 wurde von den Initiatoren die Antwort des Fernsehsenders Arte auf den Offenen Brief beantwortet [9]. Darin heißt es unter anderem:

„Der subjektive Freiraum, den eine solche Reportage ermöglicht, bezieht sich unserer Ansicht nach auf die Darstellung der Perspektive und Erfahrung der Protagonisten. Es stellt jedoch eine Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht dar, wenn bei der Hintergrundrecherche keine Objektivität gewährleistet ist und ein Staat offensichtlich dämonisiert wird.“

„Wir sind verwundert, dass Arte auf den Aufruf einer Vielzahl von Organisationen hin nicht bereit ist, sich auf eine inhaltliche Diskussion des Beitrags einzulassen und zu den genannten Punkten Stellung zu beziehen. Im Pressestatement weist Arte jegliche Verantwortung mit Verweis auf Form und freie Autorenschaft der Reportage von sich. Wir fordern weiterhin eine kritisch-argumentative Auseinandersetzung und sehen die Programmverantwortlichen in der Pflicht, das Bild des Konflikts gerade zu rücken und die Komplexität auch in einzelnen Reportagen zu berücksichtigen.“

„Vor diesem Hintergrund verweisen wir erneut auf die Tätigkeit der Autorin Anna Paq und Teile ihres Teams für das Online-Portal „Electronic Intifada“, das nach Kriterien der „Arbeitsdefinition Antisemitismus des European Centre on Racism and Xenophobia“ antisemitische Positionen verbreitet.“


Arte und das Projekt ObliteratedPeople

Anne Paq und Ala Qandil haben mit Unterstützung des linkiesextremen Fotografenkollektivs ActiveStills [10] die Webdokumentation „Obliterated People“ [11] entwickelt. Laut eigener Aussage wurden für das Projekt über lange Zeit Familien im Gaza-Streifen aufgesucht, interviewt und fotografiert, die während der Operation Protective Edge [12] der israelischen Streitkräfte 2014 zur Beendung des Raketenbeschusses durch die Hamas im Gaza-Streifen drei oder mehr Familienmitglieder verloren haben.
Die Dokumentation besticht durch die Übernahme des „palästinensischen Narrativs“ in der Schilderung der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts abseits der seriösen Geschichtsschreibung und nimmt damit einseitig für eine Konfliktpartei Stellung.
Arte schreibt in der Ankündigung der Gaza-Dokumentation [13]: „Unsere Reporter haben versehrte Familien in ihrem Alltag begleitet, für diese Reportage und eine Webdokumentation“.
Auf der Arte-Seite ist die Webdokumentation verlinkt. Unter „Titelnennungen“ sind auf der Webdokumentation unter anderen alle im Abspann der Gaza-Reportage an der Produktion Beteiligten angegeben. Die Familie Balata wird sowohl in der Reportage als auch in der Webdokumentation [14] vorgestellt. Auf der Startseite von Obliberated Families wird das Logo von Arte-Reportage gezeigt:


Starseite der Webdokumentation

Das Arte-Loge steht denen von ACAT, ActiveStills und CCFD. Die Autoren der Webdokumentation schreiben zur Finanzierung [15]:

„Sie entstand größtenteils dank der großzügigen Spenden von Freunden und Förderern dieser Arbeit. Während der finalen Phase der Produktion konnten wir eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne durchführen; wir danken den fast 200 Menschen, die uns als Sponsoren geholfen haben und glauben, dass dies die Relevanz des Projektes weiter bestätigt. Wir haben von drei Partnern maßgebliche finanzielle Unterstützung erhalten: von der französischen Menschenrechtsorganisation ACAT (Action des Chrétiens pour l’abolition de la Torture / Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter), CCFD-Terre Solidaire (Comité catholique contre la faim et pour le développement / Katholisches Komitee gegen den Hunger und für Entwicklungshilfe) und dem Fotokollektiv Activestills, der „Fotografenfamilie“ von Anne Paq. Auch die Unterstützung des Al Mezan Menschenrechtszentrums, die unseren Aufenthalt und die Recherchen in Gaza ermöglicht haben, ist unersetzlich.“

Die Crowfunding-Kampagne wurde über die Plattform Kiss Kiss Bank Bank durchgeführt [16].

Auffällig ist, dass Arte unter [13] die Macher der Gaza-Reportage als „ARTE-Reporter“ und „unsere Reporter“ bezeichnet. Im Pressestatement von Arte heißt es: „ Die Reportage ist Teil einer weiter gefassten Langzeit­beobachtung von einem Team mehrerer internationaler Autoren“. Weiter unten schreibt Arte: „Für ARTE arbeiten in Israel kontinuierlich zwei Korrespondenten, ein Deutscher und ein Franzose“. Offenkundig sind Anne Paq und Ala Qandil keine „Arte-Reporter“.

Unter [17] ist zu lesen: „Zum 3. Jahrestag der letzten israelischen Militäroffensive im Gazastreifen – Operation Protective Edge – und mit der Kooperation des deutsch-französischen Senders ARTE wird nun unsere Multimedia-Webdokumentation OBLITERATED FAMILIES auch in ihrer deutschen Fassung erreicht werden können.“ Hier wird nahe gelegt, dass Arte den Autoren der Webdokumentation unter die Arme gegriffen habe, so dass die Anzeige des Arte-Logos auf der Website begründet wäre.


Transkript

Stimmen der Protagonisten kursiv, Stimmen aus dem Off nicht kursiv. Hinweise zur Szene nur soweit notwendig. Schreibweise arabischer Bezeichnungen nicht geprüft.
Die Fußnoten setzen die Kritk aus dem Offenen Brief in Beziehung zur Textstelle.

Off Der weite Horizont an Gazas Meer bringt einen leicht zum Träumen, der jahrzehntelangen Belagerung zu entfliehen. Deshalb geht Ala Balata so oft an den Strand. „Raus aus Gaza“ denkt er dann.

Ala Immer wenn mir die Decke auf den Kopf fällt, bin ich hier. Ich mache immer das Gleiche: Ich spiele Karten, Billard, ich geh an den Strand und wieder nach Hause. Ich spiele Karten, Billard, geh an den Strand und wieder nach Hause. Das ödet mich an.

Als meine Familie noch am Leben war, waren wir häufig hier. Wir kamen her, saßen da und gingen schwimmen, auch während des Ramadan. Meine Familie wurde am zweiten Tag von Eid getötet, dem Fest des Fastenbrechens. Am nächsten Ramadan saß ich alleine hier und dachte an meine Familie. An jedem Ramadan gedenke ich meiner Familie. Ich bringe immer Schalen voller Reis mit. Jeden Ramadan.

Off An diesem Ramadan werden die Feierlichkeiten durch das Gedenken an die 2.251 [19] Palästinenser unterbrochen, die beim Angriff Israels auf den Gazastreifen vor drei Jahren starben1). Und auch, weil Gaza nach dem Willen der israelischen Politik nur an drei bis vier Stunden pro Tag Strom hat2). Ala Balata lebt im Dschabalija-Flüchtlingscamp, gemeinsam mit 54.000 Menschen. Es ist das am dichtesten besiedelte Stück Land im Gaza-Streifen. Die Enklave selbst wiederum ist eine der am stärksten überbevölkerten Orte weltweit3). Zwei Millionen Palästinenser leben hier.

Ala Fröhlichen Ramadan!

Fahrer Auf gehts! Party!

Ala Fahren wir nach Bir-Al-Nadschar?

Fahrer Ja.

Off Ala und sein Vetter Ibrahim liefern Mahlzeiten an Freunde und Verwandte, die nicht genug zu essen haben. Die Belagerung lähmt die Wirtschaft. Achtzig Prozent der Leute hier überleben nur durch Hilfe von außen4).

Ibrahim Mach auf, Oma. Ich bin's.

Ala Wie geht's weiter? Wie sieht der Plan aus, Ibrahim?

Ibrahim Wenn wir hier durch sind, fahren wir nach Saabra.

Ibrahim Hallo Oma, wie geht's dir? Erkennst Du mich? Gott segne dich. Das ist Ala, Naims Sohn. Seine Familie ist gestorben, sie kam im Krieg ums Leben, die Familie von Naim. Nur er hat überlebt.

Oma Gott sei Dank hatte er einen Sohn.

Ibrahim Gott segne auch dich.

Oma Wie geht es Deinem Sohn, Liebling?

Ibrahim Alles ok.

Oma Komm, iss mit mir.

Ibrahim Danke, wir müssen erst noch alles fertig machen.

Oma Komm her, Junge. Wie geht es Deinem Sohn? Wie hast Du ihn genannt?

Ala Naim.

Off Ala und Ibrahim fahren zurück nach Hause. Zum Iftar, dem traditionellen Mahl zum Fastenbrechen im Ramadan. Neben Ala's Haus ein Plakat seines Vaters, der während der Offensive von 2014 ums Leben kam. Amuna, Ala's Frau, erwartet ihn. Sie heirateten ein Jahr nach dem Krieg. Ihren Sohn nannten sie Naim, nach Ala's Vater. Amuna hat uns gebeten, ihr Gesicht nicht zu filmen, denn in ihrer Gemeinde gilt dies als unschicklich.

Amuna Ich bin alles für ihn: Seine Mutter, seine Schwester, seine Frau. Er erzählt mir alles, was ihm widerfährt. Genau wie seinen Schwestern. All das hätte er auch ihnen erzählt.

Händler Ich schwöre, das hat fünfzig NIS gekostet, einschließlich Benzin und allem. Schieb es in den Ofen.

Ala Wieso?

Händler Schieb es in den Ofen und wärm es auf.

Ala Und wenn ich es nicht in den Ofen schiebe?

Händler Schieb es beim ersten Aufruf zum Gebet für fünf Minuten in den Ofen.

Ala Brauch ich dafür Strom?

Händler Du hast keinen Ofen?

Ala Nein, keinen Strom.

Händler Genug. Möge Gott für Dich sorgen.

Ala Gut, gut.

Amuna Wenn ich in die Küche gehe und Iftar zubereiten will, ist da immer zu wenig Licht. Durch den Stromausfall ist die Welt dunkel, man sieht nichts. Das einzige Licht kommt von den LED-Leuchten und das wird manchmal schwach. Und dann muß ich mit dem Handy leuchten.

Off Amuna und Alas Geschwister waren Sandkastenfreunde und Cousins. Die Mädchen wollten immer, dass Amuna ihren Bruder Ala heiratet.

Amuna Alas Familie wollte, daß ich seine Frau werde. Das sagte er andauernd: Ich will Amuna. Und eines Tages kam es so, Gott sei Dank.

Off Wohlhabend sind Ala und Amunas Familie nicht. Dennoch scheuten ihre Onkel weder Kosten noch Mühe und schenkten ihnen eine schöne Hochzeitsfeier.

Ala Und deshalb liebe ich Amuna. Ich geh auf die Straße und lasse sie alleine zuhause. Ich liebe sie, oh Gott. Ich liebe sie wirklich. Oh Gott, hab Erbarmen mit uns. Hoffentlich sind Naim, Amuna und ich zum nächsten Ramadan in Deutschland.

Off Ohne Verbindungen und ohne Geld stehen Alas Chanchen, den Gaza-Streifen verlassen zu können, schlecht.

Ala Was ist das für ein Krach, die Leute schlafen.

Amuna Die Leute sind alle auf.

Ala Ganz ruhig. Mach keinen Krach.

Szenenwechsel.

Ala Ich frag mich, muß ich jedes Mal die Taschenlampe mitnehmen, wenn ich ins Bad will? Ist das in Ordnung? Ist das ein Leben? Sagen wir, mein Handy ist vollgeladen. Wieviel Batterie ist noch übrig? Zweiunddreißig Prozent. Bald ist die Batterie leer und es geht aus. Was soll ich dann machen? Hier, zweiunddreißig Prozent. Wenn es aus ist, wo soll ich dann hin? Wo krieg ich dann Licht her? Wo kriege ich Strom her? Wie sollen wir denn hier leben? Das reicht, echt. Nach dem Krieg hatte ich wirklich Angst um meine eigene Sicherheit. Jetzt ist mir das manchmal egal. Ein Leben unter diesen Umständen ist unerträglich. Da kann man sich selbst nicht mehr leiden.

Ich denke an die Zukunft meines Sohnes. Was soll aus dem mal werden? Wie soll der leben? Wenn die Kinder im Alter meines Sohnes mal erwachsen sind, sitzen alle die Leute mit Uni-Abschluß zu Hause rum und sind arbeitslos. Einige arbeiten als Bauarbeiter, andere als Taxifahrer. Die landen auf der Straße, einfach so, und wissen nicht, wohin. Mein Sohn ist nun sechs Monate alt. Auch er wird auf der Straße landen.

Ich setze ihn in seinen Laufstuhl, er kommt von alleine wieder zurück.

Ala Balata sieht ein Video auf einem Laptop.

Off aus Video Als dieses Haus bombardiert wurde, verlor Ala seine Familie.

Off Bist du das?

Ala Ja.

Off aus Video An den Mauern klebt noch das Blut von Frauen, Kindern und Männern.

Szenenwechsel.

Off Das ist das Haus von Alas Onkel. Im Krieg von 2014 suchten die Balatas hier Zuflucht. Dieses Interview filmten wir wenige Monate nach der Bombardierung des Hauses.

Ala Wir kamen alle hierher, nachts, am ersten Tag von Eid. Und wir aßen hier zu Abend, hatten Spaß, lachten. Und am zweiten Tag von Eid gab es zu Mittag Machtul, und wir brachten das Essen unseren Verwandten in der Nachbarschaft. Dann, gegen 16:30 Uhr, wurden wir beschossen.

Off Ala ging nach draussen und sah nach, was los ist. Als die Bomben einschlugen, versteckte er sich im nächsten Gebäude.

Ala Als ich die Tür öffnete, sah ich, wie zwei Männer meinen Bruder Yahia trugen. Ich übernahm ihn und fuhr ihn ins Kamal-Adwan-Krankenhaus. Ich sagte ihm: „Halt durch, nur noch ein bischen.“ Da hörte ich, wie all diese Krankenwagen am Krankenhaus ankamen. Ich war bereits drin. Sie erzählten mir, dass es das Haus der Balatas getroffen und es alle zerfetzt hätte. Die meisten von ihnen Frauen. Da wäre ich beinahe umgekippt. Ich stand da. In dem Moment wußte ich nicht mehr, was ich machen sollte.

Off Das Grab von Alas Eltern. Sechs Schwestern und ein kleiner Bruder liegen hier. Ala verlor seine ganze Familie. Nach der Offensive von 2014 waren die Friedhöfe im Gaza-Streifen überfüllt. Durch die israelischen Bomben verloren 142 Familien drei oder mehr ihrer Mitglieder. Es war der brutalste Angriff Israels auf das palästinensische Volk seit 1967, als Israel den Gaza-Streifen besetzte5).

Wie die meisten Palästinenser im Gaza-Streifen sind auch die Balatas von dem Land geflohen, auf dem Israel gegründet wurde. Anstatt auf den lauten Straßen der Flüchtlingscamps spielen die Kinder lieber auf den Friedhöfen.

Szenenwechsel

Off Bei unserer Ankunft im Camp Dschabalija kommt ein Mann auf unser Auto zu. Er will, dass wir ihn aus dem Gaza-Streifen rausbringen.

Mann Ich hab die Schnauze voll. Ich will raus hier.

Off, weiblich Warum?

Mann Wir haben die Schnauze gestrichen voll. Hier gibt es nichts.

Off, männlich Kein Geld meinst Du?

Mann Nein, ich arbeite für die Autonomiebehörde, ich verdiene fast zweitausend NIS.

Off, männlich Was ist dann das Problem?

Mann Hier gibt es keine Parks. Nirgendwo kann man tanzen6).

Off, männlich Und keinen Strom.

Mann Und keinen Strom. Istanbul, ich möchte hier raus nach Istanbul.

Off, weiblich Warum?

Mann Das ist die Belagerung. Die schnürt uns die Luft ab.

Szenenwechsel.

Verkäufer auf Straße Minze aus der Region. Für einen Schekel.

Off Als Iftar näher rückt, geht Ala auf den Markt. Er und Amuna essen bei ihren Eltern zu Abend. Auch sie wohnen im Camp, ganz in der Nähe.

Ala Was ist los, Amuna?

Off Die Läden machen zu. Viele Familien gehen zum Iftar an den Strand. Genau wie Alas Familie vor dem Krieg. Das wenige restliche Benzin treibt die Generatoren an, nur vereinzelt leuchten einige Lichter zu Ramadan auf und vertreiben dennoch die hereinbrechende Dämmerung.

Ala Ich will, daß mein Sohn es mal besser hat als ich. Daß es ihm so gut geht wie möglich. Aber hier drin hat mein Sohn keine Zukunft. Draußen aber schon. Inschallah, wenn wir reisen könnten, so Gott will, wenn alles richtig läuft und Gott es wünscht. Jedes Land ist mir recht, jedes, das sicher ist. Mehr will ich nicht. Wenn ich jetzt hier säße und ein Kampfflugzeug käme, wüßte ich nicht, was ich tun soll, oder wohin. Ich habe wirklich Angst.

Ende7).


Transkript und Interview

Die Kritik aus dem Offenen Brief ist über die Fußnoten dem Text aus dem Transkript zugeordnet.

Fußnote 1 - Anzahl der Todesopfer, menschliche Schutzschilde

Der in Kritik stehende Text kommt aus dem Off und wird von keiner der interviewten Personen geäußert.

Fußnote 2 - Mangelhafte Stromversorgung

Der in Kritik stehende Text kommt aus dem Off und wird von keiner der interviewten Personen geäußert.

Fußnote 3 - Bevölkerungsdichte in Gaza

Der in Kritik stehende Text kommt aus dem Off und wird von keiner der interviewten Personen geäußert.

Fußnote 4 - Wirtschaftliche Lage

Der in Kritik stehende Text kommt aus dem Off und wird von keiner der interviewten Personen geäußert.

Fußnote 5 - Operation Protective Edge

Der in Kritik stehende Text kommt aus dem Off und wird von keiner der interviewten Personen geäußert.

Fußnote 6 - Tanzmöglichkeiten

Der Text wird von einer Person in Gaza geäußert und ist authentisch. Dieser Text hätte im Sinne einer vollständigen und objektiven Information in Bezug auf die Herrschaft der islamistischen Hamas über den Gaza-Streifen kommentiert werden müssen.

Fußnote 7 - Hamas und Gegenstimme

Keine der interviewten Personen spricht über die Hamas. Im Text kommt die Hamas an keiner Stelle vor. Da die Hamas jedoch das Leben der Bewohner des Gaza-Streifens bestimmt, handelt es sich um eine schwerwiegenden redaktionellen Fehler, der durch Kommentar behoben werden müsste.

Fazit

Die Kritik richtet sich vollständig gegen die Off-Kommentare bzw. das Fehlen solcher. Sie ist damit keineswegs im Genre begründet, wie von Arte behauptet.


Begriffe und Fakten


Reportage und ObliteratedFamilies in den sozialen Medien

Dreharbeiten während des Ramadan 2017, d.h. von 26.05.2017 bis 24.06.2017


ObliteratedFamilies auf Facebook am 02.06.2017, Dreharbeiten Gaza
Es soll ein Nachwort für die Webdokumentation gedreht werden.


ObliteratedFamilies auf Facebook am 11.06.2017, Dreharbeiten Gaza
Auch hier wird ein Nachwort für die Webdokumentation angekündigt.


Screenshots der Intro-Seite von ObliteratedFamilies aus der WayBackMachine mit den Logos der Zuwendungsgeber
Datum der Archivierung 09.07.2017


ObliteratedFamilies auf Facebook am 08.07.2017, Deutsche Fassung der Webdokumentation fertiggestellt
…mit der Kooperation des deutsch-französischen Senders ARTE“ Die Logos der Finanziers erhalten in dieser Fassung einen prominenten Platz mit einer neu dazwischengeschalteten Seite. Zuvor waren die Logos auf der entsprechenden Intro-Seite am unteren Ende in den blassen Hintergrund eingeblendet. Das Logo von Arte-Reportage ist neu hinzugekommen. Der Beitrag wird von verschiedenen Beteiligten auf eigene Seiten geteilt.


Die deutsche Sprachversion wurde online gestellt. Das Arte-Reportage-Logo fehlt im Screenshot. „…mit der Kooperation des deutsch-französischen Senders ARTE


Ankündigung der Arte-Reportage über die Facebookseite Obliterated Families.


Startseite der Webdokumentation am 07.08.2017 mit Arte-Reportage-Logo.


Arte's Umgang mit kritischen Kommentaren

08.08.2017: Arte hat auf der Reportage-Website [1] einen Kommentarbereich. Vor einigen Tagen waren dort vier kritische Kommentare nachzulesen, die heute alle gelöscht waren.

Arte schreibt in seinen Kommentarrichtlinien [18]: „Für „unzulässig“ befundene Kommentare sind insbesondere rassistische, antisemitische, sexistische, homophobe, diskriminierende, diffamierende oder beleidigende Äußerungen, oder Äußerungen, in denen zu Gewalt (einschließlich Aufrufe zur Wiedereinführung der Todesstrafe) oder zu Rassenhass aufgerufen wird, und in denen anerkannte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermorde abgestritten, Kriegsverbrechen und Terrorismus verherrlicht und Gewaltakte und Attentate gerechtfertigt werden.


Fundstellen

1)
Gleich zu Beginn der Dokumentation wird auf 2250 Menschen hingewiesen, „die beim Angriff Israels auf den Gaza-Streifen vor drei Jahren starben“ [Minute 01:31]. Nicht erwähnt wird, dass sich unter diesen Palästinenserinnen und Palästinensern 850 Kombattanten befanden. Ebenso wenig findet die Tatsache Erwähnung, dass die Hamas Menschen als Schutzschilde missbrauchte und somit massiv zu den Opferzahlen beigetragen hat O8.
2)
Im Satz darauf wird behauptet, dass „Gaza nach dem Willen der israelischen Politik nur an drei bis vier Stunden pro Tag Strom hat“ [1:35]. Es wird dabei außer Acht gelassen, dass erst vor kurzem auf Bitten der Palästinensischen Autonomiebehörde die Stromversorgung in Gaza reduziert wurde O9.
3)
Ebenso verbreitet die Dokumentation die Falschinformation, Gaza sei “einer der am stärksten überbevölkerten Orte weltweit” [1:58]. Es existieren jedoch zahlreiche Metropolen die eine ebenso hohe oder sogar höhere Bevölkerungsdichte aufweisen O10.
4)
Im weiteren Verlauf der Dokumentation wird analysiert: „Die Belagerung lähmt die Wirtschaft, 80 % der Leute hier überleben nur durch Hilfe von außen.“ [02:40]. Erneut unterlässt die Dokumentation eine Kontextualisierung, die verdeutlicht, dass die Regierung der Hamas durch Korruption, Arbeitsplatzvergabe nach politischer Gesinnung und Veruntreuung von internationalen Hilfsgeldern zu militärischen Zwecken die missliche wirtschaftliche Lage in Gaza maßgeblich mitbedingt O11 O12.
5)
Darüber hinaus heißt es in der Dokumentation in Bezug auf die militärische Auseinandersetzung in Gaza 2014: „Durch israelische Bomben verloren 142 Familien drei oder mehr ihrer Mitglieder. Es war der brutalste Angriff Israels auf das palästinensische Volk seit 1967, als Israel den Gaza-Streifen besetzte“ [11:14]. An dieser Stelle wird das Bild der alleinigen Schuld Israels an den militärischen Auseinandersetzungen gezeichnet. Die Tatsache, dass Israel damit auf intensiven Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen reagierte, wird verschwiegen O13. Ebenso wird suggeriert, dass Israels Militäraktionen sich gegen das palästinensische Volk als Ganzes richte und nicht etwa gegen die militärische Infrastruktur der Hamas. Schließlich wird im Zuge des historischen Vergleichs nicht erwähnt, dass der Sechstagekrieg durch die massive Bedrohung arabischer Staaten gegenüber Israel maßgeblich mitverursacht wurde O14.
6)
Schließlich präsentiert die Dokumentation einen Palästinenser, der Gaza in Richtung Istanbul verlassen möchte, da es in Gaza Parks und Tanzmöglichkeiten ebenso wenig gäbe wie Strom [12:15]. Er fügt hinzu: „Das ist die Belagerung, die schnürt uns die Luft ab“ [12:25]. Für fehlende Tanzmöglichkeiten in Gaza eine “Belagerung” verantwortlich zu machen, entbehrt nicht nur jeder Logik, sondern verschweigt, dass die radikal-islamische Hamas die Kulturpolitik in Gaza verwaltet.
7)
Neben den fehlenden Einordnungen der Gesamtsituation in Gaza, zu der auch die Nichterwähnung der radikal-islamischen Hamas zählt, fällt die Dokumentation auch dadurch auf, dass sie keine israelische Stimme zu den reichlich vorhandenen Vorwürfen gegen Israel zu Wort kommen lässt. Dies wäre im Sinne einer ausgeglichenen Darstellung der Situation jedoch dringend geboten gewesen.
bsp_oer.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/18 16:56 von engineer