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(7) 14:52 Min. - Geschichtliche Einordnungen - PLO

(8) 14:52 Min. - Finanzierung Arafat-Mausoleum

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(10) 22:56 Min. - Geschichtliche Einordnung - Anschläge auf Araber

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(17) 33:43 Min. - Prof. Steinberg und NGO Monitor (x)

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(29) 01:20:32 Std. - Angriff auf Synagogen in Sarcelles

Differenzen Dokumentation WDR-Bild

Fundstellen in der Dokumentation


Beispiele einseitiger Berichterstattung

Interne Links

nakbar_ausstellung.txt

11 - 27:59 Min. – Anmerkungen zur Nakba Ausstellung


Quelle: WDR

Filmtext:

Wanderaustellung Nakba

Die Nakba-Wanderausstellung betreibt Heimatvertriebenenkult und deutet Geschichte um.

Verschwiegen wird, dass im Zuge des Krieges der Judenhass in den umliegenden arabischen Ländern die dortigen Juden zur Flucht zwingt. Eigentum und Konten werden konfisziert. Um die 850.000 Juden verlassen ihre Heimat Richtung Israel ohne Rückkehrrecht – viele davon aus Ägypten und dem Irak. Faktisch ein Bevölkerungsaustausch.

Anmerkungen dazu:

Hierzu äußert sich Ingrid Rumpf, Vorsitzende des Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon“, der die Ausstellung 2008 konzipiert hat, dem WDR gegenüber wie folgt:

„Zu dem Vorgehen von Joachim Schröder von Preview Productions München möchte ich Ihnen noch Folgendes mitteilen:

Das Filmteam hat sich, wie unten ausgeführt, 2015 auf dem DEKT in Stuttgart nur namentlich vorgestellt, als es mich an unserem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten zu unserer Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser“ interviewt hat. Ich habe weder eine Vistenkarte erhalten, noch wurde mir der Name der Produktionsfirma mitgeteilt.

Mir wurde gesagt, die Aufnahmen seien für einen Film, den das Team für Arte produzieren würde und der sich mit den Auseinandersetzungen bei der Diskussion über den Nahostkonflikt in Deutschland befassen werde. Im Vertrauen darauf, dass der Film für Arte produziert werden solle, habe ich und haben auch andere Interviewpartner angenommen, dass es sich um ein seriöses Vorhaben handeln würde, das durchaus auch in unserem Interesse sein würde.

Nachdem ich erfahren hatte, dass das Filmteam Annette Groth als Israel-Hasserin bezeichnet haben soll, kamen mir Zweifel an der Seriosität und nach Recherche im Internet musste ich befürchten, dass es sich wohl eher um einen Film handeln würde, der jedwede Kritik an israelischer Politik in die antisemitische Ecke stellen wollte.

Per E-Mail habe ich mich deshalb nochmals an J. Schröder gewendet und meine Bedenken geschildert. Nachdem er darauf ziemlich patzig reagiert hat, habe ich einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Über den Anwalt habe ich dann dem Filmteam untersagen lassen, das Interview für andere Zwecke zu verwenden als für einen Film mit Arte.

Tatsächlich wurde der Mitschnitt des Interviews auch nicht verwendet, vermutlich auch deshalb, weil meine Äußerungen keinerlei Hinweise auf eine „antisemitische“ Haltung zutage gebracht haben.

Die Nakba-Wanderausstellung wird allerdings vollkommen zu Unrecht diskreditiert. Insgesamt hat sich das Filmteam jedenfalls aus meiner Sicht sehr unseriös verhalten und mein Vertrauen in Objekte journalistische Berichterstattung nicht gerade befördert.“

Zur Ausstellung selbst schreibt sie:

„Seit 9 Jahren machen wir als Verein und ich als Autorin der Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ unerträgliche Erfahrungen mit dem diffamierenden Vorwurf des Antisemitismus.

Dies, obwohl die Ausstellung vom Evangelischen Entwicklungsdienst und von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg gefördert wurde, mehr als 50 namhafte VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft, Kirche, Kultur und Medien wie Alfred Grosser, Norbert Blüm, der leider verstorbene Rupert Neudeck, Manfred Kock, Johan Galtung, Franz Alt u.a. das Anliegen der Ausstellung namentlich unterstützen und obwohl die Ausstellung bereits in englischer und französischer Fassung im EU-Parlament in Straßburg und bei den Vereinten Nationen in Genf gezeigt wurde.“

Informationen zur Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ | mehr http://www.lib-hilfe.de/infos_ausstellung.html


Transkription

Übereinstimmend (Faktencheck, WSR-Fassung, Bild-Fassung).


Audiatur online

Audiatur online schreibt hierzu unter https://www.audiatur-online.ch/2017/06/22/der-wdr-faktencheck-zur-antisemitismus-doku-im-faktencheck/

Hierzu äussert sich Ingrid Rumpf, Vorsitzende des Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon“, der die Ausstellung 2008 konzipiert hat, dem WDR gegenüber wie folgt…

Anschliessend folgt unkommentiert ein Statement zur „Nakba-Ausstellung“. Alex Feuerherdt wirft den Ausstellungsmachern vor, historisch unstrittige Fakten grob zu verfälschen. Die Grüne Jugend München und andere Organisationen warfen dem oben genannten Verein bereits vor dreieinhalb Jahren antiisraelische Propaganda und die Zusammenarbeit mit einer libanesischen Partnerorganisation vor, die Kinder zum Hass auf Israel erziehe. Der Sender erwähnt diese Kritik nicht.


Bewertung

Die Erwiderung des WDR zur Aussage „Die Nakba-Wanderausstellung betreibt Heimatvertriebenenkult und deutet Geschichte um“ besteht aus der Wiedergabe von Passagen einer Äußerung von Ingrid Rumpf, die die „Ausstellung 2008 konzipiert“ habe. Der WDR bezieht also nicht selbst Stellung, macht sich aber die Worte von Frau Rumpf zu eigen.

Zunächst beschwert sich Frau Rumpf über längere Passagen der WDR-„Anmerkungen dazu“ über das Filmteam. Dieses hätte keine Visitenkarte übergeben, die Produktionsfirma nicht genannt, Zweifel an der Seriosität aufkommen lassen, weil sie befürchtete, „dass es sich wohl eher um einen Film handeln würde, der jedwede Kritik an israelischer Politik in die antisemitische Ecke stellen wollte.“

Schließlich hätte sie sie nach einer „patzigen Antwort“ von Hr. Schroeder übner einen Rechtsanwalt untersagen lassen, „das Interview für andere Zwecke zu verwenden als für einen Film mit Arte“.

Tatsächlich wurde das mit ihr geführte Interview auch nicht verwendet, wie Frau Rumpf selbst angibt.

Der Text hat also bis hier mit der Stellungnahme zur Nakba-Ausstellung im Film nichts zu tun. Die Mitteilungen von Frau Rumpf sind im Hinblick auf die Nakba-Ausstellung bis hier schlicht irrelevant. Aber sie rücken selbstverständlich die Filmemacher in ein schlechtes Licht.

Der WDR zitiert Frau Rumpf mit den Worten: „… kamen mir Zweifel an der Seriosität und nach Recherche im Internet musste ich befürchten, dass es sich wohl eher um einen Film handeln würde, der jedwede Kritik an israelischer Politik in die antisemitische Ecke stellen wollte“.

Damit macht sich der WDR die Behauptung zu eigen, dass der Film unseriös sein könne, weil jede Kritik an Israel zu Antisemitismus erklärt würde. Der Film erklärt aber nicht jede Kritik an Israel zu Antisemitismus, und da die Faktenchecker den Film kannten, haben sie das sicher gewusst.

Dass es zwischen dem Filmteam und Frau Rumpf zu Reibereien kam, ist angesichts der Tatsache, dass der israelisch-palästinensische Konflikt kontrovers diskutiert wird, verständlich. Um ein Beispiel zu geben: Wenn die AfD auf Landes- oder Bundesparteitagen Journalisten ausschließt, weil auch die AfD kontrovers diskutiert wird, oder AfD-Abgeordnete sich gegen die Verwendung von Interviews aussprechen würden, weil die Interviewer andere Standpunkte als die AfD vertreten, wäre dies dem WDR sicher keine Erwähnung in einem Faktencheck wert.

Weiter teilt Frau Rumpf mit: „Nachdem ich erfahren hatte, dass das Filmteam Annette Groth als Israel-Hasserin bezeichnet haben soll…“ Hier handelt es sich eindeutig um Hörensagen. Hörensagen hat aber in einem Faktencheck nichts zu suchen.

Annette Groth[1], die im Film zitiert wird (siehe (4)), ist die Menschenrechtsbeauftragte der Partei „Die Linke“ und engagiert sich für Palästinenser. Sie war an Bord der „Mavi Marmara“ während des Ship-To-Gaza-Zwischenfalls 2010 [2].

Frau Rumpf teilt zur Nakba-Wanderausstellung mit: „Seit 9 Jahren machen wir als Verein und ich als Autorin der Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ unerträgliche Erfahrungen mit dem diffamierenden Vorwurf des Antisemitismus.“

Die Tafeln der Nakba-Ausstellung können unter [3] betrachtet werden, der dazugehörige Katalog ist unter [4] zu finden. Die Nakba-Ausstellung ist eine zutiefst einseitige Darstellung der Historie palästinensischer Flucht und Vertreibung. Während beständig Zionisten als Landnehmer und Vertreiber dargestellt werden, finden wir bei Palästinensern nur die Opferperspektive. Äußere Einflüsse wie das Wirken der Arabischen Lage und der dazugehörigen Staaten werden vollkommen ausgeblendet. Israel und die Palästinensergebiete werden auf allen Karten so dargestellt wie heute - als hätte es im Osmanischen Reich oder dem Palästina unter der britischen Mandatsverwaltung nicht vollkommen andere Grenzen gegeben. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist komplex. Eine Ausstellung, die diesen Konflikt extrem simplifiziert und durch die Simplifizierung die isrealische Seite dämonisiert, muss mit dem Vorwurf des Antisemitismus rechnen.

Hagalil.com schreibt dazu [5]:

„Berger begründete ihre Haltung in einem Brief an die Universitäts-Präsidentin, Prof. Dr. Beisiegel: Die Ausstellung blendet wesentliche Umstände des Themas „Flucht und Vertreibung der Palästinenser“ aus. Die Tatsache, dass die arabischen Staaten 1948, unmittelbar nach der Staatsgründung, einen Angriffskrieg gegen Israel starteten und damit den UN-Teilungsplan zunichtemachten, bleibt völlig unerwähnt. Stattdessen suggerieren die Schautafeln eine scheinbare militärische Übermacht „jüdisch-zionistischer Milizen“ (gemeint sind die israelischen Verteidigungsstreitkräfte) gegen die tatsächliche Übermacht der arabischen Armeen.

In der Ausstellung werden „den Zionisten“ (gemeint ist Israel) ethnische Säuberungen gegen Araber vorgeworfen, was aus dem Sprachgebrauch radikaler anti-israelischer Gruppierungen entlehnt ist. Bis heute gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Gründe, warum viele Araber Israel verlassen haben. Sicher ist, dass viele Menschen vor dem Krieg flohen, andere jedoch auch, weil arabische Staats- und Regierungschefs sie dazu aufriefen , unter Druck setzten und versprachen, dass sie nach dem Sieg über die Juden wieder zurückkehren könnten.“

Weiter heisst es:

„Die mangelnde Wissenschaftlichkeit der Ausstellung überrascht angesichts des Hintergrunds der Ausstellungsmacher nicht. Der Verein „Flüchtlingskinder im Libanon“ sorgt mit der Wanderausstellung bereits seit Jahren für heftige Kontroversen in verschiedensten Städten Deutschlands, so zum Beispiel in München, Köln und Stuttgart. Die Organisation arbeitet im Libanon mit der Partner-Organisation „National Institution of Social Care and Vocational Training“ zusammen, die auf Facebook angab, palästinensische Kinder zu sogenannten Märtyrern zu erziehen. Die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sagte bereits 2014: „Vereinigungen wie ‘Flüchtlingskinder im Libanon’ und die ‘National Institution of Social Care and Vocational Training’ behindern mit ihrem fanatischen Hass, der immer wieder zu Terror führt, den Frieden im Nahen Osten.” Auch die Deutsch-Israelische-Gesellschaft und die Janusz-Korczak-Akademie protestierten immer wieder gegen die Einseitigkeit des Projekts.“

Die Filemacher kritisierten an der Ausstellung das Fehlen der Vertreibung von Juden aus arabischen Staaten in der Folge des Uanbhängigkeitskrieges. Die dazugehörige Karte, in denen Wanderungsbewegungen von 1948 bis 1951 ausgewiesen sein sollen, findet sich rechts oben auf Tafel 9 [3]. Dort sind Zahlen für Fluchtbewegungen angegeben, hier der arabischen Bevölkerung in den Libanon, nach Syrien, Jordanien, den Gaza-Streifen und das Westjordanland. In Bezug auf Israel ist die Einwanderung dargestellt, aus Europa, Asien und Afrika sowie Amerika und Ozeanien. Zahlen für die Einwanderung fehlen. Während die Palästinenser grundsätzlich geflohen sind, handelt es sich bei den aus den arabischen Staaten vertriebenen und von Israel aufgenommenen Juden um Einwanderer. Einwanderer wählen in der Regel aus eigenem Entschluss ihre neue Heimat und betreiben ihre Einwanderung planvoll, statt Hab und Gut zurückzulassen. Der Einfachheit halber folgt hier ein Auszug aus Wikipedia [6]:

„Während des Krieges und auch nach dem Krieg kam es in der islamischen Welt zu einer Welle von Pogromen gegenüber den dort lebenden jüdischen Minderheiten. Zu gewalttätigen Ausschreitungen kam es unter anderem in Aden, Aleppo, Peschawar, Isfahan, Bahrain, Kairo, Beirut, Tripolis und Oujda. Dem folgte eine Welle von staatlicher Repression in Ägypten und dem Irak. Die Bürgerrechte der jüdischen Einwohner wurden Schritt für Schritt beschnitten, es kam zu Massenverhaftungen tausender Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Infolgedessen flohen während des Krieges und nachher rund 500.000–600.000 Juden aus muslimischen Ländern nach Israel. Die meisten erreichten den jungen Staat völlig mittellos, da ihre Heimatländer ihnen die Emigration verboten und bei Abwanderung ihren Besitz konfiszierten.“

Zu einer Übersichtsdarstellung der Vertreibung von Juden aus arabischen Staaten nach Gründung des Staates Israel siehe [7].
Zur Frage der in der Wanderaustellung weitgehend ausgeblendeten arabischen Mitschuld an Flucht und Vertreibung der Palästinenser heißt es in [6]:

„Mahmud Abbas (Abu Mazen), der heutige Präsident der Palästinenser, schrieb im März 1976 in „Falastin al -Thawra“, dem offiziellen Journal der PLO in Beirut Folgendes:
„Die Arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen, ließen sie aber statt dessen im Stich, zwangen sie auszuwandern und ihr Heimatland zu verlassen, führten bei ihnen eine politische und ideologische Blockade ein und warfen sie in Gefängnisse, die den Ghettos ähneln, in denen die Juden in Osteuropa lebten.“„

sowie

„Ralph Galloway, ehemaliger Kopf der UNRWA, sagte öffentlich 1956:
„Die arabischen Staaten wollen das Flüchtlingsproblem (der palästinensischen Araber) nicht lösen. Sie wollen es als offene Wunde behalten, als Affront vor der UNO und als Waffe gegen Israel. Den arabischen Führern ist es total egal, ob die arabischen Flüchtlinge leben oder sterben.“

Fazit: Der WDR wie auch die Ausstellungsmacher können die im Filmtext geäusserten Vorwürfe nicht entkräften. Die Anmerkungen des WDR gehen darauf nicht ein. Stattdessen werden die Filmemacher über eine Stellungnahme von Frau Rumpf, die als Initiatorin der Ausstellung grundsätzlich eine andere Vorstellung zur Ausstellung haben muss als die Filmemacher - die Faktenchecker des WDR sprechen dann von Befangenheit - herabgewürdigt, indem ihnen unseriöse Arbeit und grundlose Antisemitismusvorwürfe unterstellt werden, wobei selbst Hörensagen herhalten muss. Für die Tatsache, dass kontroverse Themen in einer pluralistischen Gesellschaft zu Reibungen führen, hat der WDR kein Verständnis.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Groth
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ship-to-Gaza-Zwischenfall
[3] http://www.lib-hilfe.de/mat/ausstellung/Ausstellung_Nakba.pdf Tafeln
[4] http://www.lib-hilfe.de/mat/ausstellung/Broschuere_Nakba.pdf Katalog
[5] http://www.hagalil.com/2016/11/goettingen-2/
[6] “Nakba” Ausstellung am 8. November – Gipfel der Geschmacklosigkeit
[7] Die „Naqba“ der Juden

Fundstellen
Alexander Feuerherdt : Universität Göttingen: Antisemiten rein, Kritiker raus
Grüne Jugend: Nakba-Ausstellung an Montessori-Schule: Wie gefährlich ist der Libanon-Verein?
„Erst die Samstagsleute, dann die Sonntagsleute“: Der Völkermord an Christen
Video: Über die Vertreibung von Juden aus islamischen Ländern.

Zur Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts in deutschen Schulbüchern siehe:
Das Israelbild in deutschen Schulbüchern
Israel in deutschen Schulen

nakbar_ausstellung.txt.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/17 01:24 von engineer