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(0) 00:00 Texttafeln des WDR

(1) 00:41 Min. - Zitat Abbas vor dem EU-Parlament (x)

(2) 02:18 Min. - Umgang mit aktueller Forschung - Wagner(x)

(3) 03:21 Min. - Einordnung christlicher Kultur

(4) 05:13 Min. - Zitat von Annette Groth, Menschenrechtsbeauftragte "Die Linke"

(5) 07:51 Min. - Einsatz von wissenschaftlichen Expertisen - Prof. Dr. Schwarz-Friesel (x)

(6) 12:55 Min. - Geschichtliche Einordnungen - Mufti Al-Husseini

(7) 14:52 Min. - Geschichtliche Einordnungen - PLO

(8) 14:52 Min. - Finanzierung Arafat-Mausoleum

(9) 19:54 Min. - Geschichtliche Einordnung - Linke und Nationalsozialismus (x)

(10) 22:56 Min. - Geschichtliche Einordnung - Anschläge auf Araber

(11) 27:59 Min. - Anmerkungen zur Nakba Ausstellung (x)

(12) 28:26 Min. - NGOs auf dem evangelischen Kirchentag

(13) 28:52 Min. - Zahlen politischer NGOs in Westbank und Gaza

(14) 29:21 Min. - Vorwürfe gegen EAPPI

(15) 31:03 Min. - Vorwürfe gegen Brot für die Welt und B'Tselem

(16) 33:14 Min. - EU-Gelder und NGOs

(17) 33:43 Min. - Prof. Steinberg und NGO Monitor (x)

(18) 34:09 Min. - Die Deutschen Medien und der Nahost-Konflikt

(19) 37:48 Min - Der Gaza-Paris-Vergleich (x)

(20) 38:05 Min. - Vorwurf gegen World Vision

(21) 45:02 Min. - Hamas und EU-Hilfen

(22) 45:58 Min. - UNRWA-Geld veruntreut?

(23) 48:30 Min. - Bedeins Vorwürfe gegen UNRWA

(24) 49:30 Min. - Einordnungen zu Interviewpartner - Prof. Eugene Kontorovich (x)

(25) 52:14 Min. - Einordnungen zu Interviewpartner - Marc Bensimhon (x)

59:15 Min. - Frage WDR zu Laurent

(26) 01:16:08 Std. - Der Anschlag auf das Bataclan

(27) 01:19:08 Std. - Angriff auf Synagogen

(28) 01:20:05 Std. - Der Pariser Vorort Sarcelles

(29) 01:20:32 Std. - Angriff auf Synagogen in Sarcelles

Differenzen Dokumentation WDR-Bild

Fundstellen in der Dokumentation


Beispiele einseitiger Berichterstattung

Interne Links

vorwuerfe_eappi.txt

14 - 29:21 Min. – Vorwürfe gegen EAPPI

 EAPPI-Stellungnahme geschärft

Off: „Dazu die Organisation: EAPPI propagiert keinen Vergleich der Besatzungssituation mit dem Holocaust. Soweit frühere Teilnehmer des Programms diesen Eindruck vermittelten, spiegele das nicht die Haltung von EAPPI wieder.“

Auszug aus der Stellungnahme von EMW im Namen des EAPPI-Koordinationskreises [2]:
„Ebensowenig propagiert EAPPI einen Vergleich der Besatzungssituation mit dem Holocaust. Der vermittelte Eindruck, der durch ein Statement einer ehemaligen Teilnehmerin des Programmes enstehen kann, spiegelt nicht die Haltung von EAPPI wider.“


Quelle: WDR

Filmtext:

Ein paar Infos zu EAPPI? Leider nein. EAPPI veröffentlicht das Budget nicht. Wir wissen, das World Council of Churches finanziert die Tochter EAPPI mit und wird von der Organisation „NGO- Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt. Das Budget wird von EAPPI zum Teil weiter verteilt, zum Beispiel an „Frauen für Frieden“, sie organisieren damit Israel Boycott Kampagnen. EAPPI-Mitarbeiter beteiligen sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek.

Eine beliebte Propaganda vieler NGOs: Israel betreibe Rassentrennung wie ehemals Südafrika. Oder auch: Israel tötet palästinensische Kinder aus Rachsucht. Und das neueste Gerücht von EAPPI für SIE: Israelis legen nachträglich Messer neben tote Palästinenser. So eine EAPPI-Mitarbeiterin auf einer Veranstaltung in London 2016.

Anmerkungen dazu:

EAPPI ist von den Autoren keine Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme gegeben worden. Diese wurde erst durch den WDR eingeholt.

EAPPI gehört zum Programm des World Council of Churches, der entsprechende Finanzbericht von 2015 ist dort online einsehbar.

World Council of Churches: Financial Report 2015 (pdf) | mehr https://www.oikoumene.org/en/resources/documents/other/wcc-financial-report-2015/@@download/file/WSSCC_Financial_Report_2015_forweb.pdf

World Council of Churches: Financial Report 2015, Activities Appendix (pdf) | mehr https://www.oikoumene.org/en/resources/documents/other/financial-appendix-2015

Das Programm EAPPI des World Council of Churches hat laut online publizierten Finanzberichts des World Council of Churches im Jahr 2015 1.487.431,67 Schweizer Franken gekostet. Für die Behauptung, dass EAPPI als Programm Hauptunterstützer der Boykott-Kampagnen gegen israelische Produkte sei, gibt es keinerlei Belege.

Eine institutionelle, organisatorische oder finanzielle Unterstützung der Boykotte oder Apartheidweek durch EAPPI kann aus den zugänglichen Quellen nicht nachgewiesen werden. Die erhobenen Vorwürfe gegen EAPPI sind nicht belegbar.

Es gibt einzelne ehemalige Teilnehmer des Programms, die sich an den Boykotten beteiligen. Gegen diese richten sich auch die Propaganda-Vorwürfe des Films. Als Teilnehmer sprechen die Angeschuldigten jedoch nicht für EAPPI.

The Jewish Chronicle: Church group that sends volunteers to the West Bank to „witness life under occupation“ | mehr

EAPPI schreibt in seiner Stellungnahme gegenüber dem WDR (16.06.2017):

„In der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ – werden Aussagen zum Ökumenischen Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) getroffen, die unwahr sind.

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) vertritt den deutschen Zweig des Programms in Absprache mit einem Koordinationskreis verschiedener Institutionen. Als Mitverantwortliche für EAPPI verwahren wir uns gegen den Vorwurf, das Programm rufe zum Boykott israelischer Waren auf oder verbreite oder unterstütze anti-israelische bzw. eine antisemitische Propaganda.

Als Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) ist EAPPI nicht Mitglied der Boycott-Disinvestment-Sanction (BDS)-Bewegung. Ebenso wenig propagiert EAPPI einen Vergleich der Besatzungssituation mit dem Holocaust. Der vermittelte Eindruck, der durch ein Statement einer ehemaligen Teilnehmerin des Programmes entstehen kann, spiegelt nicht die Haltung von EAPPI wider.

Einer der handlungsleitenden Grundsätze von EAPPI ist die prinzipienorientierte Unparteilichkeit: EAPPI steht nicht auf der Seite einer Konfliktpartei, sondern auf der Seite von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht; es sollen diejenigen Menschen begleitet werden, die unter Besatzung leiden, und all jene, die gewaltfrei für einen gerechten Frieden für Palästinenser und Israelis eintreten.

Im Gegenteil haben das EMW und die Evangelische Mittelost-Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) immer wieder, besonders in Dokumenten 2009, 2010 und 2017, die besondere Verbundenheit der Christinnen und Christen in Deutschland mit dem jüdischen Volk und dem Staat Israel unterstrichen. Das EMW ist sich der schwierigen Lage palästinensischer Christinnen und Christen bewusst. Es fühlt sich deshalb auch in besonderem Maße mit den Glaubensgeschwistern verbunden.

EAPPI wurde 2002 als Antwort auf eine Bitte der lokalen Kirchenoberhäupter in Jerusalem nach internationaler Präsenz [sic] initiiert. Alle Aktivitäten der Initiative stützen sich auf das Völkerrecht und die einschlägigen UN-Resolutionen.“


Transkription

WDR:
Ein paar Infos zu EAPPI? Leider nein. EAPPI veröffentlicht das Budget nicht. Wir wissen, das World Council of Churches finanziert die Tochter EAPPI mit und wird von der Organisation „NGO- Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt. Das Budget wird von EAPPI zum Teil weiter verteilt, zum Beispiel an „Frauen für Frieden“, sie organisieren damit Israel Boycott Kampagnen. EAPPI-Mitarbeiter beteiligen sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek.

Eine beliebte Propaganda vieler NGOs: Israel betreibe Rassentrennung wie ehemals Südafrika. Oder auch: Israel tötet palästinensische Kinder aus Rachsucht. Und das neueste Gerücht von EAPPI für SIE: Israelis legen nachträglich Messer neben tote Palästinenser. So eine EAPPI-Mitarbeiterin auf einer Veranstaltung in London 2016.

Transkript:
Ein paar Infos zu EAPPI? Leider nein. EAPPI veröffentlicht das Budget nicht. Wir wissen, das World Council of Churches finanziert deren Tochter EAPPI mit und wird von der Organisation „NGO- Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt. Das Budget wird von EAPPI zum Teil weiter verteilt, zum Beispiel an „Frauen für Frieden“, sie organisieren damit Israel Boycott Kampagnen. EAPPI-Mitarbeiter beteiligen sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek.

Eine beliebte Propaganda vieler NGOs: Israel betreibe Rassentrennung wie ehemals Südafrika. Oder auch: Israel tötet palästinensische Kinder aus Rachsucht. Und das neueste Gerücht von EAPPI für SIE: Israelis legen nachträglich Messer neben tote Palästinenser.

Hinweis: Gegenüber der am 13.06.2017 von Bild ausgestrahlten Rohfassung wurde der Satz „EAPPI beteiligt sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek“ zu „ EAPPI-Mitarbeiter beteiligen sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek“ geändert.

Auf den zitierten Text folgt die Verlesung der Texte auf den beiden oberen Texteinblendungen. Daran schließt das Interview von Frau Edelgard Meyer zu Uptrup an:
„Das ist ne ganz große Belastung, sich zu sagen, eigentlich tun die was Ähnliches jetzt was ihnen selber widerfahren ist durch dieses Hineinsteigern in den Opfer… in die Opferpsyche. Man hat sich einfach das Opfersein tief in der Seele eingegraben oder eingraben lassen das wird ja auch vielleicht bei dieser Generation jetzt instrumentalisiert. Ich… Ja, es tut mir bitter leid, auch für die Israeli. Wir sind keine, die gegen Israel hetzen, wir gönnen ihnen ihren Staat, aber wir möchten nicht, dass sie an ihrem eigenen Ast derart energisch sägen wie sie dies tun.“

Aus den Fragen des WDR an und die Antworten der Produzenten (siehe unten) geht hervor, dass aus dem Interview der Satz „Wenn man so durch die Familie geprägt ist, dann sitzt da schon ein Schuldgefühl“ in der Bild- und der WDR-Fassung entfernt wurde.

Der Filmtext weiter:
„Dieser Holocaustvergleich wurde Ihnen von Brot für die Welt präsentiert. Denn auch die unterstützen EAPPI.“

Dann folgt während des eingefügten Filmmaterials aus dem Off:
„Dazu die Organisation: EAPPI propagiert keinen Vergleich der Besatzungssituation mit dem Holocaust. Soweit frühere Teilnehmer des Programms diesen Eindruck vermittelten, spiegele das nicht die Haltung von EAPPI wieder.“


Antworten der Produzenten

Frage WDR

00:29:21 Ein paar Infos zu EAPPI? Leider nein. EAPPI veröffentlicht das Budget nicht. Wir wissen, das World Council of Churches finanziert die Tochter EAPPI mit und wird von der Organisation „NGO-Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt. Das Budget wird von EAPPI zum Teil weiter verteilt, zum Beispiel an „Frauen für Frieden“, sie organisieren damit Israel Boycott Kampagne n. EAPPI beteiligt sich auch an der weltweiten Israel Apartheidweek. Eine beliebte Propaganda vieler NGOs: Israel betreibe Rassentrennung wie ehemals Südafrika. Oder auch: Israel tötet palästinensische Kinder aus Rachsucht. Und das neueste Gerücht von EAPPI für SIE: Israelis legen nachträglich Messer neben tote Palästinenser.

Nach unseren Informationen gibt es einen Finanzbericht des World Council of Churches für das Jahr 2015. Haben Sie dies in Ihren Recherchen berücksichtigt?

Antwort

Den WSSCC_Financial_Report_2015_forweb.pdf haben wir berücksichtigt.

Naftali Balanson, NGO MONITOR:

„Basically, EAPPI itself does not publish financial information on its website or in its other documents. A check of the EAPPI website confirms this.“

Auch die website von EAPPI haben wir dahingehend untersucht und sind zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Naftali Balanson, NGO MONITOR:

„However, since Richard Mann's last exchange with you, our researchers have uncovered documents from WCC that we previously had not seen. The Activities Appendix of WCC's annual financial reports (2016 version can be downloaded here: https://www.oikoumene.org/en/resources/documents/other/wcc-financial-report-2016-activities-appendix, pages 10-11) does detail EAPPI program funding and expenditures.

That being said, we have found other information from some of EAPPI's government funders that *appears* to contradict what WCC lists. We are still studying this issue, but will not have definitive answer in the near future.

Bottom line, the statement in the video is correct (EAPPI does not provide financial details), but its parent body (WCC) does.

The WCC financial reports do not mention EAPPI. Their „Activities Appendix“ does. Both in 2015 and 2016. In 2016, the amount is around 1.5 million CHF.“

Auf der nächsten Seite ein Auszug aus dem WSSCC_Financial_Report_2015_forweb.pdf von 2015. Es werden keine Zahlen zu EAPPI genannt.

wsscc_financial_report_2015_forweb_pa18.pdf

Frage WDR

Welche Quellen und Belege gibt es für die Einschätzung, dass EAPPI Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen sei? Welche Belege liegen Ihnen für eine institutionelle Unterstützung der Boykotte oder der Apartheidweek vor? Wir bitten darum, uns die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Antwort

Die Quelle ist im Text benannt: „und wird von der Organisation „NGO-Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt.“

Hier der Link zur Seite (von 2017) NGO Monitor: http://www.ngo-monitor.org/ngos/ecumenical_accompaniment_programme_in_palestine_and_israel_eappi_/

Beispiele:

„EAPPI rhetoric includes accusations of “apartheid,” “collective punishment,” “war crimes,” and “Bantustans”; supporting a Palestinian “right of return”; and promoting the Kairos Palestine document that calls for BDS against Israel, denies the Jewish historical connection to Israel in theological terms, and rationalizes, justifies, and trivializes terrorism, calling it “legal resistance.”“ „EAPPI is a partner for the South Africa Team for “Israeli Apartheid Week,” which is “made up of 25 members stretched across South Africa.”“

https://www.youtube.com/watch?v=cH3qJNAc6iU

Bitte sehen Sie auf den nächsten Seiten die Untersuchung von NGO Monitor

doku-faktencheck-fragenkatalog-102_p5-6.pdf

Frage WDR

Ist EAPPI mit den Vorwürfen konfrontiert worden? Wenn ja, bitten wir um Belege für die Anfrage, inklusive Kenntlichmachung, zu welchem Zeitpunkt und von wem die Stellungnahme eingefordert worden ist und wie EAPPI sich dazu verhalten hat.

Antwort

——–Nachricht ——–

Von: Norbert Jessen

An: Joachim Schröder

„EAPPI hat eine auf der Webseite angegebene Adresse im Büro-Jerusalem mit Telefon Nummer. Dort antworten nur sporadisch zwei weibliche Stimmen, die immer erst auf Anfrage bestätigen, dass es sich eine EAPPI Niederlassung handelt. Und dann an den World Council of Churches weiterleiten, die einen dann an EAPPI zurücksenden. Eine Leiterin (seinerzeit?) namens Jacquards Hollander soll es auch gegeben haben. Die Dame war aber ständig 1. außer Hauses, 2. außer Landes. Nach wochenlangen (so weit ich mich erinnere, war es über einem Monat) Versuchen, gab dann eine der weiblichen Stimmen zu verstehen, dass es außer Ms. Hollander noch eine Person gebe, die für EAPPI sprechenkönne. Vor malerischer Kulisse vor dem Ölberg, erste Frage meinerseits an diese Person – dabei stellt sich heraus, dass er gar nicht von EAPPI ist (was er on camera zugibt!), sondern der Gatte der weiblichen Stimme. (…) Ein Versuch vor etwa zwei Wochen beim World Council of Churches persönlich vorzusprechen scheiterte. Auch das Klingeln an der Türe blieb unbeantwortet.“

Frage WDR

Wir bitten darum, Ihre Quelle für die Propaganda-Vorwürfe vorzulegen, nach denen die Information gestreut werde, dass Kinder aus Rachsucht getötet werden sollen und dass Messer neben tote Palästinenser gelegt werden. Bitte belegen Sie das Gerücht als solches und die Verbindung zu EAPPI.

Antwort

So sagte es eine Mitarbeiterin von EAPPI, Hannah Griffiths, auf einer Veranstaltung „Tales from the West Bank: Life Under Occupation“ in London 2016:

„In a public May 2016 event held in London, an EAPPI activist included antisemitic comments, referring to the”Jewish lobby” in America, accused Israel of planting knives beside the bodies of Palestinian terrorists, and promoted BDS and other forms of demonization“ (NGO-MONITOR) An finnischen Universitäten, zusammen mit Finn Church Aid , sprachen Vertreter von EAPPI 2014 von Diskriminierung und dem „vindictively persecuting“ von palästinensischen Kindern von Seiten Israels.

Quellen:

http://www.ngo-monitor.org/ngos/ecumenical_accompaniment_programme_in_palestine_and_israel_eappi_/

https://www.thejc.com/news/uk-news/church-group-that-sends-volunteers-to-the-west-bank-to-witness-life-under-occupation-1.57656

Frage WDR

Wir bitten um Erläuterung zum Bildmaterial: Welcher Organisation gehören die gezeigten Frauen an und warum werden sie in diesem Kontext gezeigt?

Antwort

Die gezeigten Frauen gehören zu der Organisation EAPPI (zu sehen im Bild an Kleidung und Namensschildern). Eine von Ihnen Edelgard Meyer zu Uptrup ist kurz darauf im Interview.

Frage WDR

00:30:11 O-Ton Edelgard Meyer zu Utrup

Ja, das ist eine ganz große Belastung, sich zu sagen, eigentlich tun die wasÄhnliches, was ihnen selbst widerfahren ist, durch dieses Hineinsteigern in die Opferpsyche. Wenn man so durch die Familie geprägt ist, dann sitzt da schon ein Schuldgefühl. Man hat sich einfach das Opfer-Sein tief in der Seele eingegraben oder eingraven lassen, das wird ja auch vielleicht bei dieser Generation jetzt instrumentalisiert…es tut mir bitter leid, auch für die Israelis, wir sind keine, die gegen Israel hetzen, wir gönnen ihnen ihren Staat, aber wir möchten nicht, dass sie an ihrem eigenen Ast derart energisch sägen wie sie es tun.

Was war das Thema des Interviews und welche Frage wurde zu dieser Antwort gestellt? Gibt der O-Ton die komplette Antwort wieder? Wenn nein bitten wir um ein Transkript der vollständigen Antwort im Kontext der konkreten Frage.

Antwort

Die Themen des Interviews u.a.:

  • Die Arbeit von EAPPI
  • Dass EAPPI sich „leider“ noch nicht an Boykottkampagnen beteilige.

Zitat, Edelgard Meyer zu Utrup:

„Unsere Organisation kann dazu noch nicht verstehen, zu meinem Bedauern. Wir fordern aber natürlich eine Kennzeichnung der Waren, die auf Westjordanland-Gebiet produziert sind von Israeli. (…) Also das mit dem Boykott kann ich nicht wirklich – ich kann es persönlich gut verstehen, aber unsere Organisation zieht da noch nicht 100 % mit“

  • Kinder in israelischer Kriegshaft
  • Der zweite Teil des IVs dreht sich um ihre Motivation für EAPPI zu arbeiten.

Statement davor:

Frage: „Wenn ich noch eine private Frage stellen darf, wie kommt es, dass sie sich so sehr für den Nahostkonflikt interessieren?“

Antwort: „Ich habe jahrzehntelang geschlafen: Ich bin in einer Familie aufgewachsen, wo man einfach nicht – gottesfroh war, dass Juden eine Heimstadt bekommen haben und wo man nicht realisiert hat, dass in diesem Land (zeigt auf Karte hinter sich) hundert, fünfhundert Dörfer alleine sind bei der – im Moment der – Unabhängigkeitserklärung sind in den Jahren '47 und '48 niedergemacht worden. Wir haben nicht realisiert, dass dieser Streifen am Mittelmeer, ein fruchtbares Land, das ja natürlich besiedelt war und nicht wie man uns hat glauben gemacht, ein leeres Land gewesen sei. Da habe ich mich so geschämt, als ich das so in den 70er Jahren endlich realisiert habe, dass ich mich dazu verdonnert habe richtig hinzusehen, nachdem ich so lange nicht hingeguckt habe.“

Frage: „War es schwierig für Sie, die, die ihre Eltern als Opfer gesehen haben, als Täter wahrzunehmen?“

Im Film – komplette Aussage ungeschnitten:

Antwort:

Ja, das ist eine ganz große Belastung, sich zu sagen, eigentlich tun die was Ähnliches, was ihnen selbst widerfahren ist, durch dieses Hineinsteigern in die Opferpsyche. Wenn man so durch die Familie geprägt ist, dann sitzt da schon ein Schuldgefühl.

Arbeitseinstellung. Unterhaltung in Unterbrechung der Filmaufnahmen wegen Tapewechsels, ob sie die Auseinandersetzung mit ihren Eltern zum Thema noch habe führen können.

Frage: „Was denken Sie woran es liegt, dass diese Entwicklung (unverständlich) ich sage jetzt mal, dass „Opfer zu Tätern werden“. Was hat das für Gründe?“

Antwort: „Ich weiß es nicht. Psychische Gründe ganz sicher“

Es folgt der Rest der Aussage bis zur nächsten Frage komplett und ungeschnitten im Film:

Man hat sich einfach das Opfer-Sein tief in der Seele eingegraben oder eingravieren lassen, das wird ja auch vielleicht bei dieser Generation jetzt instrumentalisiert…es tut mir bitter leid, auch für die Israelis, wir sind keine, die gegen Israel hetzen, wir gönnen ihnen ihren Staat, aber wir möchten nicht, dass sie an ihrem eigenen Ast derart energisch sägen wie sie es tun.


Stellungnahme NGO-Monitor

Quelle:

Topic: EAPPI

Faktencheck Claims: “An institutional, organizational or financial support of the boycott or apartheid week by EAPPI cannot be proved from the accessible sources” and “the allegations against EAPPI cannot be substantiated.”

Analysis:

  1. EAPPI-Germany is a signatory to the November 2014 “ A European call for the suspension of the EU-Israel Association Agreement.”
  2. In 2016, EAPPI activists participated in Apartheid Week events in Pretoria, South Africa and in 2017 at Nelson Mandela University in Port Elizabeth, South Africa. BDS South Africa’s website also stated that a leading EAPPI activist participated in South Africa’s 2017 Apartheid Week events.
  3. EAPPI’s core publication, “ Faith under Occupation” (2012), contains a list of recommendations titled “50 Ways to Action for Peace and Justice,” which includes strengthening the “network working on sanctions and suspension of US aid to Israel” and joining the “campaigns for economic boycotts…join or initiate a campaign for cultural and academic boycott” (emphasis added).
  4. A quick Google search demonstrates that dozens of EAPPI activists support BDS, such as a South African EAPPI activist who participated in EAPPI’s program twice. This particular activist advocated for targeting the Israeli banking system, calling for “ SWIFT [international banking network] sanctions against Israel.” Another EAPPI activist “called for a complete boycott on products and services from Israel” at a public event in London.
  5. In July 2012, Vivian Wineman, President of the UK Jewish Board of Deputies, referred to EAPPI as “inflammatory and partisan…its graduates return with simplistic and radical perspectives. Members of Jewish communities across the country have suffered harassment and abuse at EAPPI meetings.”
  6. One of EAPPI’s regional “ key partners” is “ The Jerusalem Inter Church Centre, headed by Mr. Yusef Daher… providing guidance and coordination with the local churches.” Yusef Daher calls for BDS (boycott, divestment, and sanctions) campaigns against Israel and participated in a BDS conference in Stockholm on June 7, 2010. At the conference Daher stated, “We supported BDS we believed in the result that BDS can make and actually we… said that a full system of sanctions should have implemented on Israel long time ago…this is where we call our brothers and sisters to go for boycott. First personally and individually, and then convincing the churches and the churches to convince their governments…” Daher was also a speaker at a 2015 BDS event titled “ ISRAEL: A Palestinian Christian Perspective.”

[1] EMW WIDERSPRICHT TV-DOKUMENTATION Stellungnahme zu Vorwürfen gegen EAPPI in der Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa"
[2] Stellungnahme EMW im Namen des EAPPI-Koordinationskreises

Fundstellen:

Stellungnahme Brot für die Welt vom 21./22.06.2017
Theologe Ekkehard W. Stegemann: «Antisemitismus schafft sich seine eigene Wirklichkeit»
Was ist der Ökumenische Rat der Kirchen ?
Israel greift gegen Boykott-Bewegung BDS durch: Aktivisten werden ausgewiesen und erhalten Einreiseverbot
Kirchenführer auf Abwegen
EAPPI – Die christlichen „Anti-Israel“-Aktivisten
Der Weltkirchenrat und seine Religion des Palästinismus

vorwuerfe_eappi.txt.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/11 18:44 von engineer